Charta zur Stärkung der vertrauenswürdigen Kommunikation unterzeichnet

Hamburg, 11. August 2018

Die Simpleum Media GmbH hat die Charta zur Stärkung der vertrauenswürdigen Kommunikation unterzeichnet und unterstützt damit die Bundesregierung in ihrem Ziel, Deutschland zum Verschlüsselungs-Standort Nr. 1 zu machen.

In der Digitalen Agenda 2014-2017 der Bundesregierung heißt es zum Thema Sicherheit:

„Die Bundesregierung setzt sich zum Ziel, Sicherheit und Schutz im Netz so herzustellen, dass die Digitalisierung ihr volles Potenzial für Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland entfalten kann…  Wir unterstützen mehr und bessere Verschlüsselung. Wir wollen Verschlüsselungs-Standort Nr. 1 auf der Welt werden. Dazu soll die Verschlüsselung von privater Kommunikation in der Breite zum Standard werden.“ 

Die komplette Charta kann hier als PDF heruntergeladen werden.

„Verschlüsselung muss selbstverständlich sein“

Interview mit Johannes Golombek, Geschäftsführer Simpleum Media GmbH

Wie kann ein Start-Up wie Simpleum die Ziele der Charta unterstützen?

“Uns ist aufgefallen, dass viele Privatleute, Einzelunternehmer und kleinere Unternehmen den Bereich der Datensicherheit oftmals nicht ausreichend bedienen. Dies hat vielerlei Ursachen, häufig sind fehlendes Wissen oder auch komplizierte Software der Grund, dass noch keine Datenverschlüsselung eingesetzt wird.

Simpleum hat das Produkt SimpleumSafe für Apple Mac und iOS mit dem Ziel entwickelt, eine wirklich einfach zu bedienende Lösung zur starken Verschlüsselung anzubieten. Wir wünschen uns, dass die Nutzer Verschlüsselung nicht als extra Aufwand wahrnehmen, dass keine besondere Schulungen notwendig sind oder andere Einstiegsbarrieren existieren.
Als Start-Up konnten wir eine neue Lösung von Grund auf mit den benannten Zielen entwickeln und haben diese auch erfolgreich am Markt platzieren können.“

Was muss eine Datenverschlüsselung heute leisten?

„Für Privatpersonen, Einzelunternehmer und kleinere Unternehmen ist eine durchgehende Verschlüsselung der Daten wichtig. D.h. sie müssen auch nach der ersten Verschlüsselung weiterhin verschlüsselt bleiben, z. B. wenn die Dateien angesehen oder bearbeitet werden. Gerade diese Anwendergruppe besitzt oft nicht die technische Kompetenz, die Computer und Netzwerke professionell abzusichern. So ist es wichtig, dass selbst auf kompromittierten Computern die Daten trotzdem noch geschützt sind.“

Wie sieht es mit Datensicherheit in der Cloud aus?

„Cloud-Dienste bieten viele neue Möglichkeiten, aber die Vergangenheit hat leider auch schon deutlich gezeigt, dass Daten per se in der Cloud nicht sicher sind. Hier ist mindestens eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung notwendig, damit für den Fall, dass die Daten aus der Cloud gestohlen wurden, diese nicht einsehbar sind. Aus diesem Grund ist es bei unserer Lösung auch nicht möglich, aus der Cloud gestohlene Daten zu entschlüsseln, selbst wenn das Passwort bekannt ist.

Mit diesen Konzepten finden wir als deutsche Firma sehr viel Zuspruch. Auch von Kunden aus dem Ausland, die bei Sicherheit auf Made in Germany setzen und bewusst deutsche Lösungen suchen.“

2018-11-01T19:29:17+00:00
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